<start>
hey fremder, das ist mein bloq! <p>
mit dieser seite zwinge ich mich mehr oder eher weniger regelmäßig
kommentatorisch etwas zum weltgeschenen beizutragen. ob's was nützt
...?[älteres blog-gelaber:
hier] <p> <ps>per
email [hier]
erwarte ich gerne eure kommentare zum hier veröffentlichten und
werde sie unter den entsprechenden einträgen meines webbloqs einstellen.</ps>
---------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [05/11/2007]<br> obamania <p>
mein lieber herr gesangsverein! Es ist umglaublich wie schnell diese welt sich in knapp einem jahr weiter dreht.
<p>
kaum ist schon wieder weihnacht, hat man den kapitalismus kurzerhand abgeschafft und ein kommunistischer, islamistischer und verhälnismäßig schwarzer neger, der erschreckenderweise auch noch anwalt ist, ist nachweislich und ohne schiebung mehrheitlich gewählter und gewollter amerikanischer präsident. aber die geschichte widerholt sich auch dieser tage: roland koch ist zwischenzeitlich untergegangen und wie phönix aus der ypsilanti-asche gerade in auferstehung begriffen.
<p> barack obama, heißt der freundliche präsidentenanwärter der demokraten und sohn eines kenianischer einwanderes. mit seinem gewinnenden lächeln, dass mit blendaxweiß nur unzureichend beschrieben ist und dem sanft getönten charme eines john f. kennedy, hat er seinen landsleuten einen genialen wie einfachen wahlslogan eingetrichtert, den sich auch unsere amerikanischen weltmitbürger und -bürgerrechtlerInnen gut merken können: /yes, we can!/ <br>
/yes we can!/ ist nämlich nichts anderes als die infantile macher-antwort auf die frage von bob dem baumeister: /schaffen wir das?/ /ja, wir schaffen das!/kein zauderlich deustches: /na ja, vielleicht. das könnten wir schon. eventuell/. nein, schlicht und einfach: we can!<br>
ein sprüchlein wie geschaffen für die verwirrten massen. und machertypen wie bob werden jetzt im in jeder hinsicht runtergewirtschaften amerika dringend gebraucht. macher-wirtschaft das ist das genaue gegenteil von vetternwirschaft. fragen sie heute beispielsweise mal ihren anlagerberater zum thema finanzkrise. der wird sagen: da kann man nichts machen. sehen sie!? obama steht für das genaue gegenteil: er will und kann was machen. das hat gerhard schröder auch schonmal gesagt [/wir machen da was/], aber eben im gegenteil zu unser aller bundes-gerti scheint es obama wohl erst zu meinen. <p>
er heisst übrigens ganz genau besehen /barack hussein obama/ wie sein vater, nicht saddam husseinosama bin laden, wie viele vielleicht irrtümlich verstanden haben. nachdem george wanker bush ja alle mit seinem tollen verwirrspiel 'krieg dem terrorrismus' [ein spiel bis iq 12 ½] schon so ganz dull im kopp gemacht hatte, so dass man dachte der terrorfürst und der größte schnautzbart aller zeiten nach stalin, wäre jetzt in personalunion in den usa untergetaucht und käme nun als präsidentschaftskandidat, um amerika bei der 'mutter aller kriege' - also dem amerikanischen wahlkampf - den todesstoss zu versetzen.<br>
okay, der republikanische gegenkandidat hatte dafür einen zugegebenermaßen recht lustigen namen: john mccane. vielen hierzulande noch aus dem kühlregal bekannt, wo er eben noch als eingetütete backofenkartoffeln lag und nun wohl auch wieder hin verschwinden wird. die einen haben bob den baumeister, die anderen eben nur joe den klemptner. der eine baut am großen haus usa, der ander pumpt die scheisse ab. nur, dass der der die scheisse pumpt, diesmal mal nicht tarditionell nicht der schwarze ist. ein tolles bild für den umfassenden wandel amerikas, finden sie nicht? <p>
dieser charismatische - und für us-presidiale verhältnisse mit 49 jahren noch recht junge mann -, obama, hatte seinen anhängern und auch dem rest des landes eine knappe botschaft ins aufgabenheft der nächsten vier jahre geschrieben: change. in deutsch: wandel, veränderung. das klingt erst einmal leichter als es tatsächlich ist. wandeln und ändern, etwas anders machen, lässt sich relaitiv schnell und einfach umsetzen. aber er möchte es – so sagt er zumindest – nicht nur vieles ganz anders machen, sondern auch besser. damit ist er zur gallionsfigur einer ganzen generation von amerikanern geworden und hat nun schon mehr vorschußloorbeeren bekommen, als er wahrscheinlich je aufessen kann.<br>
momentan und noch dürfte er sich also fühlen wie der könig der welt. so zumindest hatten sich einige seiner nahen amtsvorgänger auch schon weltpolitisch aufgeführt. eben als gehörte ihnen dieses planet ganz alleine und neben god's own country gäbe es nur noch varsallen-, sklaven- oder bestenfalls schurkenstaaten. dabei sollte obama aber unbedingt darauf achten, dass es vom stehen auf der feucht-rutschigen reling mit ausgestreckten armen bis in unterkühlende, tödliche nass, wo schon so mancher gefeierte und gut aussehende held auf einem schmalen brett erfroren ist, oft nur ein kleiner schritt ist, besonders wenn sich der kahn schon bedrohlich zum kentern neigt. <p>
amerika ist in den vergangenen vier jahren unter der shock & awe-herrschaft von george dem II. in eine ganz erstaunliche schieflage geraten: innenpolitisch, was die finanz –und sozialpolitik angeht; aussenpolitisch, was das kriegstreiben und die umweltpolitik betrifft. man wurde bisweilen das gefühl nicht los als würde die große nation dieser erde von einem trotzigen kleinen jungen in cowboy-kostüm angeführt, der gerade erst laufen und sprechen gelernt hat. dieser zog in einem ganzjährigen halloween mit spielzeugknarre in der hand von schurkenstaat zu gurkenstaat, trat jedem der gerade aufmachte vor's schienenbein und versprach: süßes, sonst gibt’s saures. wenn du nicht tust wie ich will, hau ich dir auf die fresse.
<p>
eigentlich kann es unter obama, dem baumeister für amerika, nur besser werden. dachten sich wohl auch mehrheitlich die amerikaner. zwischenzeitlich im wahlkampf hatte die lustige karikatur einer designierten republikanischen vize-präsidentin, sarah palin, noch den guten alten wahlkampfspruch der republikaner aus den sechzigern wieder ausgepackt: wer hat angst vorm schwarzen mann? aber diesmal hallte auf breiter wählerfront zurück: niemand!
tja, zu dumm. <p>
für unseren jungen hawaijaner gibt es also viel zu ändern. und erst einmal noch mehr aufzuräumen. vor einigen jahren bekam barack o. nicht einmal eine eintrittskarte zum demokratischen parteitag, später – 2004 - durfte er den politischen abgesang für john kerry anstimmen. heute steht er auf einer breiter basis, durch das wählervotum, innerparteilich, und im kongress. es bleibt abzuwarten, was er daraus macht.<br>
die republikaner werden sich im nachhinein wohl in den hintern beissen, dass gerade der knüppelharte eisenhower, nachweislich republikaner, als letzten bundesstaat 1959 hawaii in die us-staatengemeinschaft aufnahm, anstatt es zum testatoll für atombomben zu deklarieren. vier jahre später wurde dort nämlich der kleine barack geboren. Lag wohl daran dass der harte ike eine ausgewiesene schwäche für neger hatte. [der ausdruck neger ist übrigens politisch nicht mehr korrekt oder zumindest schwer umstritten in manchen kreisen und wird hier nur benutzt um den historischen kontext zu unterstreichen.] <p>
wer hätte mal gedacht, dass es etwas postives hat, wenn mann man sagen kann: 'für amerikas zukunft seh ich schwarz'.
in diesem sinne: pack’s an, barack! you might can. <p> ---------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [15/12/2007]<br> mein lieber schwan!<br>
laut aktueller beobachtungen unseres neuen lokal-online-magazins echo-muenster.de
geht unser stadtmaskottchen, der trauerschwan
petra, fremd. jawoll. und das zur weihnachtszeit. menschenähnliche
vorbilder gab's ja in letzter zeit genug, nicht nur am seehofer des münsteraner aasees. darauf erstmal ein oettinger.
prost!<br>
noch letzte woche hatte sich die schwarze schwänin petra an ihren
plastilinen, großen liebhaber, das tretboot des segelvereins overschmidt,
gekuschelt. jetzt flaniert sie mit ihrem /neuen/ ganz öffentlich über den aasee [bild
berichtete]. das war sogar der tageschau-online-redaktion
einen
bericht wert. <p>
schänelt jetzt fremd: trauerschwan
petras und ihr neuer schwan.
<p> viele echte männer werden es der
schwänin nachfühlen können, wenn mit zunehmendem alter
der reiz der jahrelangen plastikfreundin nachlässt und eine gewisse
kunststoff-geilheit echter liebe weicht. aber gerade der umstieg von der
pvc-renate
auf die menschliche uschi stellt viele männer noch vor schier unlösbare
probleme: plötzlich möchte da vorher noch gespielt und hinterher
noch geredet werden, wo vorher ein tiefer atemzug reichte und hinterher
vielleicht noch die gemeinsame dusche. das menschliche pendant möchte
unterhalten und bespaßt werden, will shoppen gehen und am gesellschaftlichen
leben aktiv teilnehmen. wo vorher sportschau, suff und sexTV das wochenende
bestimmten, dräut jetzt sonntäglicher spaziergang um den aasee
und der theaterbesuch. ob sich das der weiss-gefiederte neue von der petra
wohl gut überlegt hat? <p> ---------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [06/12/2007]<br>
wunderbar.<br>
mal wieder seit oktober nix gebacken gekriegt auf dieser seite vor lauter
arbeit und freizeitstress. <p>
aber vielleicht jetzt. jetzt, wo wieder soviel gebacken wird, wie kaum
in einem anderen monat des nahezu vergangenen jahres.<br>
ja, jetzt beginnt sie ja wieder, die besinnungslose vorweihnachtszeit
im rausch des glühweins und des konsums. überall duftet es nach verbrannten mandeln,
muffigen persianer-mänteln und gebäck; leute hasten an den ver(kauf)soffenen
sams- und sonntagen mit erröteten wangen auf der hatz nach dem letzten
weihnachtsschnäppchen durch die elektroniktrödelladen unserer
kleinen stadt. o, du gnadenbringende weihnachtszeit. nur der ladenschuss
setzt den gnadenschuss.<br>
auf den innerstädtischen weihnachtsmärken kann man vor holländischen
weihnachtsmarkttouristen kaum noch treten und aus den glühweihnbutzen
schwast einem im vorbeieilen der alkoholdampf entgegen, dass man sich
unwillkürlich fragt: gibt es auch sowas wie passiv-saufen?<br>
derweil wickle ich pünktlich zum nikolaus den ersten milka-weihnachtsmann
aus dem von polnischen erntehelfern hastig zusammengeklöppelten stanniolpapier.
mein recycling-tipp: vorsichtig aufwickeln und dann in lange streifen
schneiden = lametta
für die christ-tanne! lametta war lange zeit verpöhnt, weil
die zinn-/alu-herstellung einer der größten ökosauereien
ist, mit der man diesen planeten zugrunde richten kann. nix für öko-streber
deutschland.
<p>
nächstenlieb geht auch die kirche zugrunde: der heiligabend wird bei vielen
kirchen- caritas- und diakoniebediensteten arbeitnehmern in diesem jahr
vom /tag der christlichen besinnung/
zum /tag der arbeit/ umetikettiert.
auch die kirche kann und will sich dem dienstleistungsdruck nicht entziehen
und lässt nun nicht mehr nur die talarträger am heiligen abend
arbeiten, sondern auch das gemeine bürovolk. schliesslich ist die
weihnachtszeit die umsatzstärkste zeit des jahres für die kirchen
jeder façon. pralle spendenkonten und übervolle klingelbeutel
läuten hier ein so fröhlich liedchen ein wie sonst das ganze
jahr nicht.<br>
freilich heißt das nicht, dass sich die neu erkannten dienstleister
auch zu einer leistungsgerechten entlohnung ihrer dienstleistenden mitarbeiter
hätten durchringen könnten. gott bewahre, nein. pünktlich
zum neuen jahr stellt man flächendeckend um auf tvöd
- die geissel der arbeitnehmer im öffentlichen dienst. ora et labora
- dia-konia - bete, diene und arbeite. von bezahlung steht da kein wort. <p>
aber es gibt auch deutlich erfreulichere nachrichten:<br>
nr. 1: der lukas [aka
radiolukas], hat seine erste offizielle und bei amazon
erhältliche platte/dat ruude album/
draussen. okay, es ist die köll'sche
kombo de imis, wie
man schon aus dem albumtitel raushören kann, bei der er mitspielt
und -singt. aber immerhin.<p>
gedichtband poetry slam
nr. 2: zwei der wunderbaren
gedichte meiner frau erscheinen demnächst in einem gedichtband
aus dem dunstkreis der münsteraner dichterszene [s. links].
<p>
nr. 3: mich erreichte auf meinen artikel zur heuschreckenplage in münster
[siehe artikel eins weiter unten]
die reaktion von
thorsten kambach, seines zeichens chefredakteur einiger der im artikel
benannten blättchen. allein wegen des von der stadtgeflüster
oder der wochenschau
so gewohnt höchsten niveaus, möchte ich den sicherlich wenigen
lesern meiner seite diesen kommentar nicht vorenthalten. <p> <p> womit habe ich sonst meine zeit vertrödelt?<br> erstmal habe ich die homepage der theatergruppe
[www.theater-szenenwechsel.de],
die mich zu ihrem /medienbeauftragten/
erkoren hat, entworfen und ins netz gestellt. gleichzeitig damit ist
noch die dvd der letzten aufführung [hexenjagd]
in der authoringphase angekommen, wird die nächsten tage fertig
werden und dann auch käuflich zu erwerben sein. <p>
vorab hatte ich noch die dvd für die kabarettschaffenden penetrant
& selten komisch unter dem
titel /den
drachen am schwanz kitzeln/ erarbeitet.
ein beeindruckender kabarettabend, den man gesehen haben sollte. <p>
und auch die erfolgreiche aufführung des /theater
im speicher//draußen tobt
die dunkelziffer/ wurde auf bildfassendes 16:9-polycarbonat gebracht. <p>
und: endlich habe ich es geschafft meinen eigenen opening credit für
meine filmprojekte zu erstellen. zwar fehlt noch die soundtechnische
untermalung, für die henning-jedrzejek von hej-music
gewohnt routiniert und professionell sorge tragen wird, aber hier schon
mal der unvertonte vorgeschmack. mehr zu allen projekten auf meiner
produktionsseite. <p>
<p> ihr seht, mir war nicht allzu langweilig.<br>
mein nett gedachtes, aber nicht angekommenes projekt eines stadtforums
für münster unter dem titel /muenster-to-go/, habe ich wieder
eintrocknen lassen. <p> und? ach ja! unsere liebste stadtillu ultimo
war so nett aus dem u. stehenden artikel
und einer anmerkung
von mir zum re-design ihrer zeitschrift einen kleinen leserbrief
zu generieren. die ultimo darf das.<br>
<p> ---------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [17/10/2007]<br>
ach ja, der herbst.<br>
jene wunderbare jahreszeit in der sich noch rüstige senioren gerne
mal für eine handvoll bucheckern auf der hauptstraße von
einem herannahmenden 18-tonner überrollen lassen - und damit einen
wertvollen beitrag zur konsolidierung unseres rentensystems leisten.<br>
vielleicht sollten die städte und gemeinden dazu übergehen
auch ausserhalb der goldenen jahreszeit bucheckern und kastanien auf
den meistbefahrensten straßen der gemeinden auszustreuen, um dem
demografischen faktor mehr zu einem kleinsten gemeinsamen vielfachen
zu machen. <p>
münsteraner heuschreckenart endeckt!
apropos stadt. [eine
wunderbar aus dem zusammenhang gerissene delling'sche überleitung]
in meiner stadt tobt momentan der zeitungskrieg:<br>
der dortmunder
verleger lambert lensing--wolff - unter uns münsteranern besser
bekannt als der wolff im heuschreckengewand - verspürt momentan
wohl den innigen wunsch die vielfältige münsteraner medienlandschaft
zu eine monokultur kastrieren zu wollen. nachdem er ja ende letzten
jahres die lokalredaktion der münsterschen zeitung recht kalt abserviert
hatte, scharrt der böse wolff nun schon mit beiden pfoten knurrend
und gierig unter den nächsten blättern.<br>
okay, die mz-redaktion
war nicht gerade für ihren knallhart-nachgefragt-jornalismus bekannt,
aber es war ein nettes, harmloses lokalblättchen, das seinen auftrag
über lokale neuigkeiten, attraktionen und kuriositäten zu
berichten, recht ordentlich für ein paar jahrzehnte erfüllt
hat. da wurde keine omma mit allzu reisserischen artikeln verschreckt.
man fühlte sich schlichtweg ausreichend informiert. die mz traf
mit ihrem provinziellen charme und ihrer verschnarchtheit genau den
nerv des münsteraners.<br>
dass im zeitalter des internetalizing die auflage - auch - bei den zeitschriften
zurückgeht, dürfte eine logische entwicklung sein. dafür
aber eine redaktion verantwortlich zu machen, sieht eher nach einem
gesuchten grund aus. vor allen dingen, wurden hier nicht nur die verantwortlichen
köpfe ausgetauscht, sondern gleich die ganze 17-köpfige mannschaft.
und das nachdem lensing-wolff schon seit ein paar jahren den chefstuhl
inne hielt. es ist halt wohl ein gebot des kapitalismus und unserer
zeit: manager fahren den karren in den dreck, bluten und zahlen dafür
muss der arbeitnehmer, s. airbus,
benq, siemens, t-mobile, ...<br>
seit der internen übernahme hat sich die mz jedenfalls noch nicht
aus dem schattendasein der /zweitzeitung/,
wie lensig-wolff sie gerne nennt, hervorarbeiten können. große
konzeptionelle ideen und ein qualitätszuwachs weder inhaltlichen
noch redaktionellen art sind für mich nicht erkennbar. <p>
damit aber sollte lensing-woffs reise durch den lokalkapitalismus noch
nicht beendet sein: laut meiner herzallerliebsten stadt-illu /ultimo/
soll auch denen ein angebot gemacht worden sein, welches dann aber doch
noch recht schnell von der redaktion abwehrt werden konnte. ob bereits
pferdeköpfe oder gammelige töttchen ihren weg ins bett des
verantwortlichen redakteurs gefunden haben, ist nicht bekannt.<br>
jedenfalls kaufte l-w sich samt chefredakteur schrägstrich geschäftsführer
[wolfram kiwit] - beide bekennede bvb-fans,
aber das muss nichts heißen
- daraufhin erfolgreich in die dachboden-agentur
und herausgeber der /stadtgeflüster/
ein. ebenfalls ein vergleichsweise harmloses heftchen, das - unter der
redaktionellen leitung von thorsten
kambach - in der vergangenheit auch eher mit seichten geschichtchen
und interviews aus dem lokalen geglänzt hatte. schmerzhaft erinnere
ich mich da an das total investigative interview
mit saskia sommer, der dame, die die reife leistung vollbracht hat
in münster einen edelpuff zu etablieren. früher war sie ja
zahnarzthelferin, hatte sich dann aber von einer anderen facette des
/aus der hand in den mund/-business
locken lassen. da wurd' auch ganz doll knallhart nachgefragt, z.B. nicht,
warum so viele /mädchen/
total freiwillig aus osteuropa dort arbeiten. na ja, das nur so nebenbei.
<p>
von clownen umzingelt: die /na dann
... /
viel öffentlicher
und skurriler als mit der /ultimo/ dagegen verläuft aktuell das
lokalderby /na dann .../
versus /nanu/. /na
nu?/, wird sich auch so mancher leser
verdutzt gefragt haben: /eine na dann ...
ohne kleinanzeigen und dafür aber mit ganzseitigen werbeflyern?/
und die geschichte wiederholt sich: auch hier konnte man sich bei der
/na dann .../-redaktion irgendwie nicht so recht dazu entschließen
ein rundum gelungenes taschenformat einfach so dem nächst besten
dahergelaufenen verleger in den rachen zu werfen.<p>
trotzig reagierte lensing-wolff und flutet seit nunmehr vier wochen
mit einer chinareife billigkopie der /na dann .../ den münsteraner
markt - auch noch spitzbübisch mit /nanu/ betitelt. die anzeigen
bekommt das dünne werbeheftchen /nanu/ aus der mz-redaktion zugeschossen.
aus eins macht zwei, macht drei? mach schluss, lambert!<p>
und weil man so der /na dann .../ und /ultimo/ bisher nicht so richtig
das wasser abgraben konnte, klonte der pate von münster gleich
nochmal sein eigenes bereits real existierendes groschenheft in wochenauflage
und noch näher am original /na dann.../, freilich unter anderem
namen: /wochenschau[r*]/.
ein böser mensch wem da gleich das pre-orgastische geschnatter
eines grövaz [= grösster verleger
aller zeiten] im ohr klingelt, der
sich macht seiner eigenen stimme von höhepunkt zu höhepunkt
jubiliert.l-w
fühlt sich übrigens gleich eva herman von der gleichgeschalteten
presse völlig missbewertet und gibt sich leicht zickig beim interview
mit der alliterativen klarissa kunze in der wolffsschnaze. [ach
du sche..., schon wieder so ein nazi-terminus. oder hieß das schon
vorher so?] überall nur sympathisanten
und /verdrahtete/
seilschaften mit der vorherigen mz-redaktion.
<br>
lensing-wolff baut also auf die reproduktionsfähigkeit seiner maruska-puppen
/mz/, /stadtgeflüster/, /wochenschau[r*]/
und /nanu/. aber: alles was drinsteckt ist genau das gleiche, wie das
woraus es hervorgeht. nur eben eine nummer kleiner. dass die kopie eines
erfolgreichen originals keine innovation darstellt, haben die chinesen
teilweise schon begriffen, zugereiste verlagschefs müssen das erst
noch lernen. <p> [* registriertes warenzeichen]
Lieber Blogger, leider
erhielt ich von Dir auf eine Mail keine Antwort. Deine geistigen
Ergüsse hätten die Tiefen deines geistigen Flusses besser
nie verlassen. Zumindest wäre mir dann die unreflektierte
Dummheit Deiner "Gedanken" erspart geblieben. Wenn ich
Dich persönlich mal treffen würde, würde ich Dir
sagen: komm laß´ uns mal ´n Tee trinken, Du
0. Wie wäre das, wir reden mal drüber, ich bin die Gemüsepfanne
der Bloggerszene ... hooooo.. yeah. Thorsten Kambach
<p> ----------------------------------------------------------------------------------------------------<p> [14/10/2007]<br>
wir sind nicht nur papst, handballweltmeister und fussballweltmeisterinnen
im quadrat, sondern neuerdings auch nobelpreis.<br>
sogar doppelt. aber dann doch für sowas uncooles wie pysik und
chemie [gähn!],
also die fächer der streber-idioten, die schon in der grundschule
im kariertem flanellhemd aufgelaufen sind. immerhin ist der gisy
ja mit der literaturpreis-schnake
irgendwie verwandt. nach vorne bringt uns das alle aber genauso wenig
wie die linkspartei. da ist sowas handfestes wie fyssik oder kemie natürlich
schon 'n stück weit was greifbarer. <p>
al gore rettet die welt
hat nicht in wirklichkeit
uns angela mit ihren auftritten und ihren hammerharten forderungen nach
mehr umwelt auf den diversen
weltgipfeln der letzten jahre den friedensnobelpreis verdient? wer
kannte denn schon den uno-klimarat [ipcc]
bevor er [oder sie, oder es?] in diesem jahr friedensnobelweltmeister
geworden ist? al
gore, okay. der war erst neulich in diesem kino-actionkracher zu
sehen. über die nahende klimakatastophe im zeitalter der digitalen
technisierung. wie hieß der denn noch? ach ja: stirb
lngsam 4.0! ist aber 'ne fortsetzung.
der erste hieß, glaub' ich, 'ich
bin dann malweb
2.0'. das aber ist nur die halbe umbequeme wahrheit.
<p>
okay, physik, chemie, gut und schön. und wofür genau? physik
für den bereits 1988 von herrn prof. grünberg entdeckten giant
magnetoresistence (gmr)-effekt, sprich höhere speicherdichte
für den ganzen digitalen consumer-electronics-schrott. dank herrn
grünberg gehen heute also tausend mal mehr jamba-klineltöne
auf eine handelsübliche handy-festplatte als noch anno 88 des letzten
jahrtausends. das hatte den vorteil, dass das auch die mobilschräpe
um den speicher herum kleiner werden konnte. wer schon 1988 eine hippe
c-netz-mobiltelefonzelle sei eigen nannte brauchte mind. auch zwingend
einen dienst-mercedes um diese zu transportieren. heutzutage sind die
handys und speicher schon so derart klein und leistungsfähig, dass
sie mancher teenager schon anstatt eines sperrigen großhirns implantiert
bekommen hat.<br>
und chemie? geht seltsamerweise an einen physiker: dank herrn
prof. erlt seine studien vom chemischen verfahren auf festen oberflächen
haben wir nicht nur endlich eine ozonschicht [wer kann heutzutage noch
ohne?] und einen kat im umweltfreundlichen 4,2 l suv, sondern wissen
auch wie rost aussieht. also so im detail. unterm rasterelektronenmicro.
brandheisse sache das. <p>
natürlich ist grundlagenforschung, wie es die beiden herren lebenslänglich
praktizieren, ein schönes paradebeispiel für etwas was - zumindest
zum zeitpunkt des tuns - keinerlei brauchbaren nutzen hat. man forscht
so vor sich hin und in den tag hinwein und hat vielleicht eine waage
idee, wie man die unermesslichen wissenschaftlichen fördermittelbudgets
in riesigen teilchenbeschleunigern atomisieren kann. und evtl. hat man
glück und jemand mit gesundem wissensschaftsverstand macht was
anständiges draus und man bekommt pünktlich zur rente den
ersehnten nobelpreis geschenkt. falls nicht, bleibt einem als forscher
immer noch die pension in ähnlicher preiskategorie, aber leider
ohne prüf-plakette aus oslo.<br>
okay, aus mir spricht der neid und die arroganz des langjährigen
anwendungstechnikers. traditionell besteht ja eine bis auf molekularebene
reichende rivalität zwischen den grundlagenheinis und den anwendungsfredeln.
grundlagenwissenschaftler grübeln jahrzehntelang im elfenbeinturm
auf ihrer forschungsinsel
über ideen und techniken, die dann - vom marketing [auf]gehetzte
- anwendungstechniker in akkord- und rekordzeit in gs-geprüfte,
patentierte trendprodukte umsetzen müssen, die dann wiederum zwei
monate später als billigproduktionen aus china als 1:1-kopie auf
den deutschen binnenmarkt fluten.<br>
um diese dialektik es den jüngeren lesern etwas transparenter werden
zu lassen: 'die einen sind voll basic, echte fundis und erfinden dauernd
die krassen styles. die anderen fahren voll so die kommerziell scheisse
trittbrett und dissen die brainheads noch so voll assi für den
korreggten support. die werden dann natürlich voll aggro, greifen
dafür aber oft die krass-fetten scheine beim nobel-festival ab.
ey, aber dafür voll respekt alder und die phetten congrats von
der community! ährlich.' <p>
übrigens darf man herrn prof. grünberg, ranga
yogeshwar und mich ruhig in einem atemzug nennen, denn wir alle
waren zeit unseres wissenschaftlichen hierseins nicht nur irgendwie
und irgendwann mal beim kernforschungsanstalt
[kfa] jülich angestellt [jetzt politisch
korrekter 'forschungszentrum jülich' genannt, anstalt = pfui, kernforschung
= oberpfui], sondern arbeiteten auch
alle drei noch für die gleiche fakultät, den bereich festkörperfoschung
[iff].<br>
freilich muss ich einräumen, dass ich sowohl herrn grünberg
als auch herr prof. erlt infolge ihres fortgeschrittenen alters und
besonders natürlich, weil herr erlt auch just gerade geburtstag
[71.] hatte, gerne - in diesem jahr - den vortritt lasse. ich denke,
das komitee wird dann im nächsten jahr auf mich zurückkommen,
nachdem herr yogeshwar verzichtet hat. er lebt ja bestens von den fernseh-
und rundfukgebühren, die inkasso-gez
für ihn eintreibt. was braucht er da die nobel-kohle?! <p> ---------------------------------------------------------------------------------------------------<p> [26/07/2007]<br> gegendarstellung: die bild-zeitung
behauptet in ihrer aktuellen, bundesweiten werbe-kampagne, sie sei die
stimme für alle. für alle leser [der
ich nicht bin], für alle mieter,
alle steuerzahler, alle fans [wann hat die
bild letztlich was zu bruce springsteen ausserhalb
einer randnotiz gebracht?].<br> das ist nicht richtig und entspricht
weder meinem willen, meiner meinung und - wie leider sooft bei der blöd-zeitung
- auch nicht der wahrheit. die bild hat keine meiner stimmen in den
geschilderten fällen. lieber wäre ich für immer stumm
als das ich diesem trash 'n' bash-blatt meine stimme lieh.<br>
die bild-zeitung verfehlt zudem mit dieser aktion ihre wahre zielgruppe.
würde sie stattdessen behaupten sie wäre das organ aller pauschalisierer,
gleichmacher und gleichschalter, aller polemiker, menschenjäger
und auf-dicke-hose-macher, aller volks-trottel und volksverdummer, stammtisch-sprüche-klopfer,
großkotze und aufschneider oder die stimme aus dem medialen orkus,
würde ich ja gar nicht widersprechen wollen. aber so. neee. ich
bin sogar der meinung, dass die blöd-zeitung maßgeblich für
die massive national grassierende gehirnerweichung verantwortlich zu
machen ist. <p>
die aktuelle bild-werbung
richtig muss es demnach
also z.b. mindestens heißen: /bild - die stimme aller steuerzahler
[aber nicht die von herrn h.h.
aus ms]/, denn wenn
ich eines ganz bestimmt ablehne, ist das, dass ich mich in irgendeiner
meiner meinungen oder mit meiner stimmen von der größten
klatsch- und tratsch-zeitung der republik vertreten lasse. <p>
die bild-zeitung verkörpert für mich vortrefflich die stimme
aller idioten in diesem lande. obschon, hier muss man vorsichtig sein:
auch idioten haben eben doch noch ihre menschenwürde.<br>
man könnte vielleicht so sagen: bild - die stimme aller vollidioten
[siehe: bild].
zu dieser stetig wachsenden volksgruppe fühlt sich eh kaum jemand
zugehörig. oder noch besser: bild - die stimme aller [aufgemerkt!]
volksidioten.<br>
/volksidioten/, zur erklärung, sind sowas wie früher
der dorftrottel nur heutzutage eben eher auf nationaler ebene. ja, die
globalisierung macht auch vor den schwachsinn nicht halt. oder anderherum:
auch der schwachsinn nimmt mitlerweile globale ausmaße an. um
ein paar beispiele für volksidioten zu nennen, dürfen sich
hierbei immer wieder gerne dieter bohlen, wolfgang schäuble, /hirn-muss-versteckt-sein/-beckstein
und ede stoiber angesprochen fühlen.<br>
müssen aber nicht. [BILDblog.de-werbefilm]
auf jeden fall keine stimme der sensibelchen
<p> --------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [04/07/2007]<br>
ein guter freund von mir fasste das thema /moderne
kunst/ einmal in folgendem recht
anschaulichen beispiel zusammen: /wenn du
jahrelang immer wieder in eine ecke eines ansonsten leeren, gleissend
weiss getünchten raumes scheisst, dann ist das irgendwann kunst.
das besondere daran ist nicht das können, sondern die konstante,
obwohl es zum himmel stinkt./ ich
danke dir, ralf, für diese wahrhaft philosophische erkenntnis.
seitdem definiere ich für mich so kurz wie prägnat den mordernen
kunstbegriff: scheisse in gut ausgeleuchteten rämen. <p>
gerade in diesen tagen, wo meine provinzheimatstadt münster von
den zehnjährig wiederkehrenden /skulpturprojekten
07/ heimgesucht wird - eine biblisch
wiederkehrende heuschreckenplage könnte kaum schlimmer sein -,
werde ich fast täglich auf dem weg zur arbeit mit dererlei kunstlerischen
landschaftsverschandelungen visuell gepeinigt. <p>
suchbild: finde die kunst
im prinzip könnte
es mich das alles kalt lassen, ob jemand surfbretter und ein lcd an
den prinzipalmark nagelt, schweisstreibend trampelpfade in die wiese
tritt oder güllefässer in den aasee auslaufen lässt,
hätte das schicksal nicht in diesem jahr für mich - den ausgewiesenen
skulpturbanausen - ein ganz besonderes los bereit gehalten: genau vor
unserer haustür ist der schwerpunkt von münster!<br>
war dieser vor 10 jahren noch um die ecke in der von-kluck-straße,
hat die künstlerin (karin
sander) für diese projekttage wohl nochmal genau nachtariert.
jetzt ist er in der südstraße
18. auf der anderen strassenseite liegt der mittelpunkt münsters. <p>
das hat zweierlei folgen gehabt: ersteinmal wurden bereits am 09. juni
mit einem höllenspektakel und einer heerschar von fluchenden bauarbeitern
und zig lärmenden baumaschinen zwei va-stahl-pinne bei uns in den
bordstein gedübelt - und zwar an eben diesem samstagmorgen um 7.00
uhr. es gibt leute, die nennen das kunst - ich nenne das skulpturterrorismus!
zum glück liegt der schwerpunkt nicht in unserem schlafzimmer.<br>
was mag sich die künstelerin dabei gedacht haben, dass fünf
osteuropäische hilfsarbeitskräfte, denen beim arbeiten schon
hinten der mond aus der hose aufgehet (sogen. bauarbeiterdekolleté),
ihr achso künstlerisch wertvolles meisterwerk so unachsam und ungespitzt
zu früher morgenstund in den aspahlt gerammt haben.<br>
/... ich unterstelle da fehlenden
interlektuellen zugang .../
ich hatte mir das ganz
anders vorgestellt: vor meinem geistige auge stellte ich mir dabei immer
die künstlerin in enger lila leggins, einem alpakawollenen pullover
mit gebatiktem seidenschal und teva-sandalen vor augen, die behutsam
den schwerpunkt in einer abenddämmerigen stimmung auspendelt, um
dann mit einem zarten, pastellblauen kreidekreuz den punkt zu markieren
an dem symbolisch eine münsterländer tanne eingepflanzt werden
soll. vorher natürlich hätte man aufwändig und vorsichtig
den parkstreifen vor unserer haustür von hand renaturiert. das
wäre doch angesichts der damalige rathaushofabsenkung für
zwei rostige
metallbänke von chillida und kosten dafür von ca. 1 mio.
markfuffzich wirklich nicht zuviel zu erwarten gewesen.<br>
na ja, stattdessen stehen jetzt oft, wenn ich den müll rausbringe,
ein grüppchen von skulptursuchenden mit lageplan und gelbem mietrad
um die beiden stelzen, die rechte hand mit dem zeigefinger an der rechten
wange und dem mittelfinger unterm kinn [vorsicht:
nicht verwechseln!], nicken andächtig
und stammeln. /hmhmm, ja. aha./,
blicken dabei aber nochmals versichernd in den katalog, ob sie auch
wirklich den sinn des hier aufgebotenen verstanden haben.<br>
ich persönlich hatte ja noch gehofft, der letzte sperrmüll
würde mich unversehens von diesem altmetall befreien, aber gerade
deshalb hatte man es vorsichtshalber wohl angeschraubt. verdammt. aber
so ergab sich wenigstens übergangsweise ein sicherer platz, um
mein mountainbike anzuschließen.<br>
installation oder sperrmüll?
was ist das für eine kunst
bei der man müll nicht von meisterwerk unterscheiden kann? <p>
andereseits ist meine heimatstadt nun bevölkert von skulpturtouristen
aus aller herren länder. chinesen, japaner, afikaner, amerikaner,
engländer, dänen und wer sich sonst noch alles auf diesem
planeten rumtreibt, ist zu gast in münster. <br>
das wäre nicht weiter schlimm, würden dieser leute nicht fahrradfahren.
wahrscheinlich hat ihnen unser heimatschutzministerium [touri-info]
den tipp gegeben: /das machen sie in münster
am besten alles mit dem rad./ ein ökologisch schlüssiger
und heimeliger hinweis, allerdings wohl ungeachtet dessen, dass viele
noch nie im leben vorher auf einem fahrrad gesessen haben oder sonst
nur am sonntag restaurierte oldtimer fahren.
ich habe persönlich schon so einige beinaheunfälle in augenschein
nehmen dürfen. von der absprungbremse bis zum blinde-kuh-spiel
im kreisverkehr war eigentlich alles dabei. die leute bleiben unversehens
mitten auf der strasse einfach stehen, erstarren zur quasi-skulptur,
überqueren die fahrbahn ohne zu gucken und schleifen ihre räder
in rudeln am sonnigen samstag über den überfüllten marktplatz
am dom. immerhin hat man ihnen dafür diese signalgelben mieträder
in die hand gedrückt - achtung: bewegliches hindernis! <br>
amüsiert stellte ich mich neulich neben den just abgerissenen lindenhof
an der promenade vor dem ein dänisches Ehepaar stand und vermutete,
es handle sich dabei um das vermeindliche kunstwerk von annette
wehrmann /wellness am aasee/ - einer
umzäunten pseudo-baustelle an der in mehreren teilen der schöne
rasen am see von bulldozern zu sandbergen aufgworfen ist. sie fragten
mich mit dem hinweis auf den lageplan, ob es sich um den gesuchten kunstgegenstand
handle. ich erwiderte nichts gegenteiliges, machte ein foto von den
beiden vor /ihrem/ kunstwerk und verabschiedete
mich freundlich. hey, man hilft, wo man kann.
fake-baustelle ehem. lindenhof ...
... und kunst-baustelle am aasee. das kann man
sich als kunstinteressierter schon mal irren.
kurzum: es ist gut, dass es sich
bei den skulpturprojekten nur um eine sich dekadisch wiederholende ausbruch
an kunst handelt, sonst hätten wir bald die gesamte stadt vollgestellt
mit sperrmüll-kunst, der nichtmal alle zehn jahre abgeholt wird;
die mahnmale vergangener kunstausstellungen. so eine art gedenkstätte
für den schlechten geschmack, münster als wallfahrstort für
die reliquie l'art moderne, die sonst keiner will. unser mekka hat drei
runde steine. <br>
aber lächeln wir und sein wir froh, denn es hätte schlimmer
kommen können. an dieser stelle seien nur kassel [documenta]
und venedig [biennale]
genannt. mein beileid. <p>
ach was. warum so griesgrämig?!<br>
springen sie über ihren kunstunverständigen schatten! machen
sie mal selber eine /tour de skulptur/, sehen
und hören sie sich anstatt der ausstellungsstücke doch einfach
die leute an. damit ist ihnen einen amüsanter nachmittag sicher.
oder ziehen sie sich ein oranges skulptourprojekte2007-t-shirt an, stellen
sie sich neben eines und geben ihre eigene, ganz freie interpretation
zu diesem stück kulturtreibgut zum besten! mitmachen statt nur
angucken!
in diesem sinne: hurz, meine damen und herren.
was ist das? ein mittelalterliches
massaker?!
städtische kunst oder
kampfruf aus einer parallelwelt?
münsters ödester strand!
<p> --------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [04/07/2007]<br> heute
hätte meiner mutter geburtstag [jahrgang 1936] gehabt, wäre,
tja, wäre sie nicht vor drei jahren gestorben. gerade in diesen
tagen, wo ich den mir verhaßten nachnamen 'paschke' meines vaters
endlich ablegen konnte, fällt ein solcher jahrestag nochmal anders
ins gewicht. es hätte sie sicher gefreut. sie selber hatte ihren
namen nach der scheidung 1988 wieder in ihren mädchennnamen 'brinck'
zurück geändert. angesichts dieses familienzweigs vielleicht
auch nicht die beste wahl, aber besser als den namen eines menschen
zu tragen, der es sich zur lebensaufgabe gemacht hat, ihr das leben
zur hölle zu machen. der o-ton damals dazu: /dass du dich scheiden
lässt, wirst du dein leben lang bereuen!/das klingt mir heute noch im ohr.<br>
nun, bereut, mein un-werter erzeuger, hat sie es zum glück nie!
für diese stärke und die widerstandskraft zolle ich ihr meinen
respekt und meine liebe erinnerung - unter anderem dafür. bei passender
gelegenheit und mit viel zeit, werde ich dazu mal was hier aufschreiben.<br> <p>
/now
for something completely different!/
im moment beschäftigen beate und ich uns ja mit den reisevorbereitungen
für unsere usa-reise. dabei ist uns google
earth eine gute hilfe, besonders was auch die 3d-darstellung der
städte angeht - sagenhaft, was da heutzutage technisch so alles
möglich ist.
dass auch die macher von google earth ein spur subtilen humor in die
programmierung ihrer software gelegt haben, zeigt folgende reiseroute: <p> <p> -------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [31/05/2007]<br> um corporate
design, also die uniformierung der unternehmensphilosophie in logo,
slogan
und farbgebung kommt ja neuerdings nicht mal mehr die pommesbude an
der ecke aus. von der visitenkarte bis zur arbeitseinstellung des einzelnen
angestellten wird die gesamte 4ma so lange gebrainwashed bis alles auf
linie ist.<br>
in firmeninternen seminaren [saloppe bezeichnung: brainwash
center] wird den angestellten so
langer der kopf gewaschen, bis alles leer und propper ist, um ihn dann
mit augeklügelten firmenideologien und markigens unternehmensslogans
[/don't discuss. innovate!/]
wieder zu füllen. das habe ich selber schon zwei mal hinter mir
[dow
chemicals, wyeth-pharma].<br>
damit der so umerzogene arbeiter (engl. gebranded)
dann aber noch weiß, wo er hin gehört und damit er von fremden
leuten ständig seinen namen vorgesagt bekommt, pappt man ihm ein
namensschild an die fortan zu tragende uniform. unternehmensidentifikation
heisst sowas im fachjargon heute. gleichschaltung hieß sowas früher.<br>
und damit der so auf firmenideologie nivellierte auch wieder aus der
ganzen welt ganz leicht zu seiner heimatfirma findet, gibt es überall
kleine, einzigartige firmenlogos [engl. icons],
die ihm im globalen unternehmensdjungel den heimweg leuchten. feine
sache das. <br>
diesem eigentlich recht belanglosen trend habe ich schon vor jahren
in mich aufgesogen und meine webseiten und briefbögen mit einem
logo verziert. das soll dem ganzen einen matten glanz von professionalität
verleihen.<br> mit
der änderung meines nachnamens und der sich daraus ergebenden schönen
alliteration, war klar: ein neues logo musste her. für meine produktions
seite strickwerk-productions.com
hatte ich ja immer schon ein logo zur kennzeichnung im impressum verwendet.
und für diese - meine eher privaten seiten - wiederum den namen
als brandname. beide identifikationsicons (bild und wortbildmarke) finden
sich nun in einem icon zusammen. wenn sie dieses zeichen sehen, wissen
sie also: hier wird deutsche markenqualität noch liebevoll von
hand gemacht! <p> --------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [18/05/2007]<br> wichtige
personalmitteilung: mein familienname hat sich geändert. und
somit auch der wesentliche betreff dieser website. achso, warum? ich
habe geheiratet! eine tolle frau! das muß ja heutzutage dazu gesagt
werden. wie bereits hier aufgeschrieben, hatte ich mich ja mitte letzten
jahres verlobt und wir haben das nun konsquent durchgezogen. <br>
schöne bilder meiner frau gibt es hier
in der fotosektion. aus zweiter hand - über das fernsehen - kann
man beate hier
ansehen und erleben. sie liest dort aus ihren zahlreichen gedichten
zwei vor. <p>
hurra, wir sind biometrisch!
nachdem wir schon papst und beinahe-fussballweltmeister sind, sind wir
bald auch rundum biometrisch. wenn es nach herrn schäuble geht.
nur eine kurze zwischenetappe auf dem weg zur vollständigen aushöhlung
der bürgerlichen grundrechte auf privatsphäre und private
daten.
<p>
gestern habe ich meine neuen passfotos für den reisepass [53
euro, die von der regierung zwangsweise verordnete erhöhte sicherheit,
die keiner will, zahlt selbstredend der bürger aus eigener tasche]
machen lassen, denn im sommer soll es erstmals nach dem 11. september
2001 wieder in die u.s.a. gehen. die formatfüllenden fotos von
schablonierten quadratschädeln als frontalaufnahme per polaroid
sind ein schlag ins gesicht eines jeden ambitionierten fotografen. ein
blitzkreuz auf der nasenwurzel verleiht dem ganzen den touch eines digitalen
partyschnapsschusses bei 2,5 promille. ich selber sehe auf meinem aus
wie der autoschiebende dimitri aus dem kosovo.
nur um hier mal wieder ein gängiges
klischee zu bedienen.<br>
zur einreise in die u.s.a. aber braucht man neuerdings zwingend einen
reisepass
mit biometrisch korrektem passbild. dieser ist dann nur noch 10
jahre gültig. zudem sind alle inseitigen daten in einem kleinem
chip [rfid] im deckel des dokuments untergebracht, so dass sie praktisch
im vorbeigehen ausgelesen werden können. das sollte bisher eigentlich
nur den sicherheitsbehörden vorbehalten sein, aber inzwischen haben
es natürlich findige /hacker/
in fünf minuten geschafft, auch diese verschlüsselung zu knacken.
das zeugt von einem hohen, gewählten sicherheitsstandard. und wo
geknackt wird, kann auch manipuliert werden, sagt die erfahrung. das
schafft natürlich echtes vertrauen in unsere bundesdeutschen sicherheitsorgane,
die nicht mal die selbstverschlüsselten daten dritter geheimhalten
können. letzteres stellt übrigens nach dem geltenden bdschg
einen eklatanten verstoss dar, denn für die verwalteten daten dritter
ist besondere sorgfalt zu tragen. noch. <p> zeit
für ein kleines resumé, was herr schäuble sich da für
perspektivische milestones für die nächsten vier jahre gesetzt
hat:<br>
/1/ also reisepässe mit rfid chip und biometrischen
gesichtsablichtungen sind schon im umlauf. ebenso die personalausweise
und führerscheine, jedoch noch ohne rfid. ist aber in der mache.
/2/ fingerabdrücke im reisepass und personalausweis
ab ende 2008. /3/ die vorratsdatenspeicherung der onlinewege
ist abgesegnet. /4/ die onlinedurchsuchung von privat-pcs
per bundestrojaner
oder direkt ab provider wird noch lauwarm & lustlos diskutiert,
ebenso die anti-terror-datei. /5/ die flächendeckende
überwachung von öffentlichen plätzen und räumen
[unter
besonderer betrachtung unserer sympatischen bundeskanzlerin] wird
vorbereitet, bzw. wird schon umfänglich durchgeführt. /6/
die datensammlung und -speicherung zwischen den ämtern und behörden
ggf. auch die daten von den gesundkeitskassen läuft teilweise oder
ist zumindest stark angedacht. /7/ vorerst soll nur
von verdächtigen ein reiseprofil erstelt werden, sei es durch den
chip im pass oder durch handyortung,
um zu sehen welche orte als potentielle orte zur abwicklung nicht rechtskonformer
aktivitäten abgefahren wurden. <p>
aus dieser nicht unbeachtlichen menge an daten über einzelne personen
liesse sich hervorragend eine prüfsummen-wert [engl. hash]
erzeugen, der dann - ähnlich der sozialversicherungsnummer in den
vereinigten staaten - mit einem blick alles über eine person offenbart.
gegebenenfalls auch sein kriminelles potetial.<br>
die interpretation dieser daten könnte schon recht bizarre züge
annehmen. z.b. wurde die frau von u.s.-senator ted kennedy, catherine
stevens, bei
ihrer einreise in die u.s.a. festgehalten, um herauszufinden, ob
sie nicht der auf einreiseverbotsliste stehende sänger - also mann
- /cat
stevens/ alias yusuf islam sei!<br>
yusuf islam selbst steht höchstwahrscheinlich nur auf dieser liste,
weil sein name dem eines mutmaslichen verdächtigen ähnlich
ist. aber er hatte bisher keinen erfolg die u.s.-behörden vom gegenteil
zu überzeugen. auserdem ist er bekennender islameter. also: sehr
verdächtig. <p> das
ist schonmal ein gutes beispiel dafür, wie man schnell mal in die
mühlen des systems geraten kann - europaweit, vielleicht sogar
weltweit - und wie schwierig es zukünftig werden wird, aus dieser
schublade wieder heraus zu kommen. <br>
hier wird die beweislast und unschuldsvermutung
- wie von herrn schäuble unlängst
gefordert - bereits umgekeht. ich müsste meine unschuld beweisen,
nicht der staat mir mein verschulden. was für ungeahnte folgen
hätte das für unseren rechtsstaat und die rechtssprechung?
aber auch hier weiss herr schäuble eine antwort:
/wir müssen die rechtslage an die bedrohungslage
anpassen./<br>
okay, bis wir aber wissen, wer einen bedrohung für wen darstellt
und warum, müsste man - ausgehend von der schäublischen schuldvermutung
- denjenigen erstmal festsetzen. am besten in einem hochsicherheitsgefangenenlage
da man ja das gefahrenpotential nicht im bedarfsfall nicht ad hoc abschätzen
könnte. [die gelegenheit: für g8 wird ja gereade heiligendamm
eingezäunt!] im lagerbau können wir deutschen ja auf ein-jahrzehntlange
erfahrung zurückgreifen, und mit viel glück fände man
sicherlich noch den ein oder anderen, der sich noch blendend in der
materie auskennt, als sei es erst ewig gestern gewesen. ausserdem stehen
ja noch ein paar bauten dieser art, zwar in momentaner übergangsnutzung
als kz-gedenkstätte, aber die sind sicher schnell wieder reaktiviert.<br>
schuldvermutung. das hat den klang und muff von stasi- und nazi-diktatur.
herr schäuble, wollen sie wirklich auf so dünnes eis rollen?
ziehen sie mal die bremsen an, mann!<br> gegen die pläne und phantasien
des inneministeriums sieht der vor jahren vorgelegte otto-katalog von
ex-innenminister schily
aus wie ein wachsmalbuch aus dem kindergarten der innerstaatlichen ermittlungsarbeit.<br>
geködert wird der bürger über den komfort: zahlung per
fingerabdruck bzw. chip ohne lästige karte oder geheimzahl. absolut
sicher. bis ihnen jemand den finger abhackt. und wo bleiben ihre daten
beim bezahlen denn genau? ein findiger krimineller hat schnell den fingerabdruck-scan
auf folie transferiert und kann ihn dann in eine hartwachsmasse lasern,
sich auf den finger setzen und an ihrer stelle bezahlen, geld abheben
oder einfach mal sie sein. sogenannte daktylografische merkmale nachzumachen
geht nicht nur bei mission impossible II. da sind sie schneller irgendwo
drin, als ihnen vielleicht lieb ist [s. o].<p> "es
nützt der freiheit nichts, dass wir sie abschaffen, um sie zu schützen."
[Wolfgang Thierse ] <p> --------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [17/04/2007]<br> nach mo-na-ten endlich habe ich meinen
text zum bodypimpen fertig.
nachzulesen [hier].
<p> und als weiteres highlight kann ich noch von
der premiere des bühnenstücks /ein
bericht für eine akademie/
berichten. david merten rezitiert hier den text von
franz kafka in affenmaske bzw. -kostüm und benimmt sich auch
sonst entsprechend seiner rolle ziemlich affig.<br>
ich habe hierzu den video-prolog
produziert (kamera, edit, schnitt) gemacht. nebenbei entstanden dazu
auch noch ein paar nette bilder, die auf meiner produktionsseite (strickwerk-productions.com)
zu finden sind. <p> --------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [19/03/2007]<br>
münster
ist nicht witzig.<br>
wer einmal eine länger zeit in der provinzhauptstadt der stoffeligen
westfalen verbracht hat, weiß das zu genüge. gäbe es
keine studenten hier mit all ihrer bundesimportierten unikultur, münster
wäre ein überdimensioniertes dorf mit stieseligen ureinwohnern. <p> gerade
deshalb erstaunt es mich immer wieder, wie wenig von dieser in dieser
stadt grundverfestigten ernsthaftigkeit beim abdrehen des münster-tatorts
übrig bleibt.<br>
während beim anblick anderentatorts verkniffene betroffenheitsgesichter
aufgezogen werden als käme der ermittler just vom jahreskongress
aidsinfizierter krebspatienten, brillieren axel
prahl und jan
josef liefers mit aufgetragen, flapsigen sprüchen; gerade so
als wolle man sagen: wir westfalen sind gar nicht so & münsteraner
dürfen das - sowieso. wir sind witzig und spritzing und können
auch der übelsten situation noch was lustig-launiges abgewinnen.
was glaubt ihr wie man hier sonst aufwachsen und überleben kann?!
in dieser stadt des lebenwertest-awards.
wenn auch nur in der kathegorie d. <p>
leider geht mit dieser münsteraner klamauknummer auch die schauspielerische
authentizität dahin. nie während der zähen und unspannend
dahin tröpfelnden 90 minuten des letztsonntagabendlichen tatorts
aus der westfalenmetropole kann man liefers ernsthaft den pathologen
boerne abnehmen. und der stets nörgelige exilierte hamburger kommissar
thiel ist dicker aufgetragen als es ein ur-münsteraner je verkörpern
könnte. besonders die fehlende ernsthaftigkeit macht das ganze
zu einer /dick
& doof/-nummer im ard-tatort-anstrich.<br>
das es hier durchaus auch auf einem mittelweg geht, zeigt das duo maximilian
brückner und gregor weber als neues team des saarbrückener
pendants. witzig, wenn witzig, ernst- und deshalb glaubhaft, wenn gefordert. <p>
die typsiche szenerie in heimelden tatort erstreckt sich im nervenden
zuspiel harmloser spitzfindigkeiten zwischen dem fachidiotischen und
elitären boerne (doof) und optisch vor sich hinmuffelnden thiel
(dick). ersterer spiekt dabei sptzbübisch über die halbbrille
auf seiner nasenspitze. viel mehr passiert auch meist nicht. hier stört
keine komplexe handlung, es sei denn, sie ist so abstrus unlogisch konstruiert,
dass man nach der ersten halbzeit schon keine lust hat mehr weiter zu
folgen, zumal sich die macher auch nicht die mühe geben, eine -
auch und gerade besonders für münsteraner - interessante szenerie
in die kulisse zu setzen.<br>
statt dessen werden postkartenmotive und ausschliesslich bildmaterial
mit dekorativem charakter zu genüge abgefahren, egal ob dann bei
einer verfolgungsjagt auf dem halbplatten rad - hier jubiliert das münsteraner
herz: nein, wie authentisch! - die eine gasse am rathaus rechts 10 m
hoch und links wieder 10 m runter gefahren wird. mehr action ist einfach
nicht drin in münster. sorry.<br>
die interessanten ecken von münster finden nur zu selten den weg
auf das filmmaterial. dahingegen wird der dom, das rathaus und der prinzipalmarkt
so oft im bild untergebracht, dass ein aussenstehender den eindruck
bekommen könnte, münster hätte ausser diesen imposanten
attraktionspunkten und der weitläufig umgebenden - aber langweiligen
- parklandschaft, nichts zu bieten. gut, ein tator ist kein ansichtsmuster
für städtereisen, aber etwas mehr kulisse hat die stadt schon
noch zu bieten. <p>
auch ein spannungsbogen in der ablaufenden handlung wird schmerkzlich
vermisst. lediglich zum sendungsende hin wird's vielleicht mal hecktisch,
aber auch nur weil es eine vordeklinierte dramaturgie vorschreibt. aber
ernsthaft in emotionale bedrängnis gerät der zuschauer nie,
denn insgeheim ahnt man besonders als münsteraner: da passiert
nix. hier passiert nie was. <p>
von jan josef liefers würde ich es nicht behaupten, aber axel prahl
(/halbe treppe/)
spielt hier auf jedem fall unter seinem niveau. warum das ausgerechtnet
in einem tatort über meine wahlheimatstadt sein muss, weiss allein
die produktionsfirma. <p> ---------------------------------------------------------------------------------------------------
<p> [01/03/2007]<br>
[update zum
thema fahrrad] okay, es gab jetzt kein neues fahrrad, aber fast
ein neues. zumindest sieht es /as new/
aus. natürlich wurde offensichtlich der rahmen getauscht und in
neuer farbe geliefert. sieht schick aus. leider ist es ein anderer alurahmen
geworden, der gut merkliche 1,5 kg schwerer ist als der alte silberne.
aber gut, das ist verschmerzbar. warscheinlich hat man sich gedacht:
/sicher ist sicher bei dem brachialo./<br> da
die silberfarbene gabel dann auch nicht mehr in die optik passte, hat
man gleich eine schicke schwarze, neue eingesetzt. ebenso der lenkerschaft
und die lenkerhalterung. vorne ist aus nicht näher bekannten gründen
ein neues schutzblech plus gestänge verbaut worden, hinten jedoch
nicht [?], ebenso - löblicherweise - ein neues tretlager, kette
und kettenschutz. alle weiteren anbauteile sind wieder am platz. lediglich
der sattel musste nachgestellt werden. <p>
die gesamtinstallation hinterlässt eine akuraten eindruck, so dass
ich mit meiner reklamation sehr zufrieden bin, wenn ich mal vom zeitfaktor
absehe. <p>
zum thema theater: ich habe mich entschieden in zukunft doch eher weiter
mehr fotos zu machen, mehr zu schreiben [lach!]
und mich verstärkt dvd-/videoprojekten
zu widmen - vielleicht sogar mal eine eigene fotoausstellung anleihern
oder ein musikvideo (lukas), einen kurzfilm machen.<br>
die theaterschauspielerei braucht emmens viel zeit, die ich gerne auf
anderes verwenden möchte, zumal ich mir nicht sicher bin, ob ich
wirklich über das nötige talent verfüge. zwar haben einige
gesagt, ich hätte meine rolle glaubhaft verkörpert, aber was
war das schon für ein röllchen?!
für promoarbeit, werbung, foto und film bleibe ich der gruppe -
so gewollt - aber erhalten. <p> -------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [21/02/2007]<br> am freitag ist die letzte vorführung
unseres theaterstücks /hexenjagt/.
unglaublich wie die vier vorstellungen fast im rausch vergangen sind.<br>
bisher haben wir immer vor [fast] ausverkauftem haus und mit großem
erfolg gespielt und mein gefühl sagt mir, dass wir auch die ursprünglich
geplanten sieben vorstellungen locker gefüllt bekommen hätten,
wenn, ja, wenn uns die studiobühne münster diese nicht gestrichen
hätte. und das fernsehen war auch da. okay, es war nur der lokalsender
(tv
münster), den wahrscheinlich eh kein schwein guckt, aber immerhin
haben sie es geschafft einen vorzeigbaren beitrag
aus den ultramiesen, eigenen videomitschnitten zu basteln, der das stück
und die schauspieler aber erstaunlich gut trifft. neben unserem hauptdarsteller
frank levers komme ich sogar mehrfach gross ins bild [s.o.].<br>
ob ich weitermachen soll, weiss ich immer noch nicht. fakt ist, dass
nach der letzten vorstellung erstmal andere dinge priorität haben.
heiraten und drei wochen durch amerika fahren zum beispiel. <p> [update zum thema
fahrrad]<br>
es scheint einfacher zu sein ein space shuttle zusammenzubauen. nachdem
man mich vor zwei wochen [vier wochen nach der einlieferung beim händler]
endlich mal telefonisch gefragt hatte, welche farbe der rahmen jetzt
haben solle, da silber aus sei, - meine wahl fiel neben kaminrot und
schwarz auf kobalblau - warte ich seither weiterhin vergeblich ohne
rückmeldung auf die rückkehr meines getreuen stahlrosses.
zudem wächst die spannung, was da wohl geliefert werden wird. seitens
des fahradhändlers wolle man bei gudereit nicht nachfragen, um
den workflow nicht zu unterbrechen. oha! so es denn dort wirklich eine
art von workflow gibt, würde mich als ex-chemiker der genaue viskositätswert
brennedn interessieren. <p> -------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [05/02/2007]<br> puh, das ist ja gerade nochmal gut gegangen.
heute haben die oberstern rotröcke am bundesgerichtshof in karlsruhe
die vom bundesinnenminister
schäuble geforderte sogenannte /heimliche
onlinedurchsuchung/ von computern
verdächtiger abgeschmettert und damit der aushöhlung unser
aller grundrechte einen riegel vorgeschoben. da wäre der schäuble
fast vor wut aufgesprungen. aber eben nur fast.<br>
also, nicht das ich was zu verbergen hätte, gott bewahre, na jedenfalls
nicht gesetzwidriges. zumindest soweit mir bekannt. aber es ist auch
nicht alles für aller augen bestimmt, was ich dort digital gesichert
und festgehalten habe, evtl. die etwas freizügigeren fotos meiner
freundin, um hier nur ein sensibles beispiel zu bringen. selbstverständlich
war sie da schon jenseits der volljährigkeit. nicht, dass ich da
jetzt gleich wieder rücklinks in die pädophilen-rasterfari..
äh ... falle ... äh .. fahndung gerate. <p> mit
besonderem erstaunen habe ich von den ausgefuchsten methoden gehört,
wie das bka den perversen und terrorplanern einige schritte vorauseilen
will: man möchte - und da staunt der computerfachman und der digitale
laie wundert sich - den schurken emails mit spionagesoftware im anhang
schicken [/bundestrojaner/]
und - obacht - browser-, bzw betriebssystemlücken ausnutzen, um
zugriff auf das datenobjekt der begierde zu bekommen. neben windows
vista, das diese woche mit viel bamborium der welt präsentiert
wurde, das zweite große WOW
für mich in dieser woche.da
ist wohl schon so manchem - dem verfasser eingeschlossen - ein kalter
schäuble den rücken runtergelaufen.<br>
mensch, bka & schäuble,
ihr habt's aber sowas von drauf, was? war die email
neulich von euch mit dem lustigen anhang schonmal ein feldversuch
für eine bundesweite großrazzia? <p>
bekanntermaßen sind solche perversen und terrorheinis, die ihren
pc zur verbrechensplanung und -vorbereitung nutzen, ja ziemlich blöde
im schädel wegen der ständigen untriebigkeit in hose und kopf
und der dauerberieselung mit propagandavideos aus dem internet [nein,
nicht die von 9live], die sie oft
ganz vergessen lassen, ihre computer gegen ungewollte, staatsschützende
zugriffe zu sichern. von antivirussoftware,
firewalls,
aes-verschlüsseltenmessengern
und festplatten und preboot-encryption
[bitlocker]
haben sie meist nie was gehört, weil sie ja auch gar keinen blassen
schimmer von der materie haben. kindergeil, bis an die zahnwurzel radikalisiert,
aber dämlich wie ein packen knäckebrot eben. so ist er der
interantionale terrorschaffende schrägstrich - stifter und der
bundesverband der pädophilen kinderschänder.<br>
da muss man jetzt mal ganz klar sagen: hier wäre das gesetz den
übeltätern mal echt fünf jahre vorrausgeilt. aber jetzt?
wieder essig für unsere umtriebigen innenminister. lasst alle ängste
fahren. oder war es die hoffnung? anyway. jetzt wird erstmal weiter
versucht an den grundrechten zu murksen bis sie denn endlich in die
denkschablone der innenminister und sicherheitsbedenkenträger passt.
<p>
bliebe die frage, ob dann sicherheitslücken in programmen, betriebssystemen
und browsern generell ungestopft geblieben wären, damit kollege
bka hier jederzeit ungefragt durchs hintertürchen mal hätte
nachsehen können, was der paschke da so mit seinem pc anstellt.<br>
damit wäre wörtlich gesprochen natürlich auch anderen
ungebetenen besuchern - z.b. auch dem immer wieder gern für akte0x
oder rtl explosivcaus der blackbox gesprungen gekommene /böse
hacker/ - tür und tor zum ahnungslosen
system geöffnet worden. der würde dann dort wohl all das ablegen/zwischenspeichern,
was er auf seinem pc im zweifelsfall nicht gebrauchen könnte.<br>
mir ist es ein rätsel, wie ein durchsichtiges und halbgares gesetzeskonzept
überhaupt bis zum bgh hat vordringen können. die gesetlichen
mittel der zwischenspeicherung und des trackings von emails und datenspuren
durch das achso und fälschlicherweise für anonym gehaltene,
freie internet, die die ermittler jetzt schon an der hand haben, sollten
doch völlig ausreichen und limitieren mich in meiner digitalen-medialen
entfaltung schon genug. <p>
es reicht. danke bis hierhin, herr schäuble! sechs, setzen! <p> --------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [24/01/2007]<br>
aus zufall - und wirklich nur aus einem reinen solchen - verzappte ich
mich gestern in die flammneue zdf-kabarettsendung /neues
aus der anstalt/. dieser sicherlich
nicht ganz unzweideutig vom geronto-sender gewählte arbeiststitel
und erst das aufgebot von urban
priol und georg
schramm versprachen einen unterhalsamen kabarett-abend, wobei in
heutiger medienlandschaft nur zu oft titulär und inhaltlich kabarett
mit comedy verwechselt und kabarett von vielen für eine singende
hupfdohlennummer á la liza minelli - also cabaret - gehalten
wird. eine gewagte und gelungene botoxkur
für den sender bei dem man mit dem dritten besser [aus]sieht. sicherlich
sitzen die gremlins nicht nur in den gremien der ard, wie günther
jauch diagnostizierte, aber zumindest haben die dort noch zähne.
die im zdf sind aber längst zahnlos wie die zielgruppe. gestern
hat zdf-gucken aber ausnahmsweise mal wieder spass gemacht. auch ohne
kastanietten. <p>
georg schramm, der sich ja zuletzt aus der kabarett-kultsendung /scheibenwischer/
beim befreundeten feindsender ard hatte rausekeln lassen, gibt nun als
figur des oberstleutnant sanftleben ordentlich friedly fire zurück:
/die engländer in afganistan sprechen
uns offen an: 'wir schicken hier zink-särge nach hause und ihr
[die deutschen soldaten] verteilt
hier wachsmalstifte!'/. <p>
urban priol lieferte sich mit andreas
müller nicht nur zynische verbalscharmützel, sondern bisweilen
wusste man auch nicht mehr wer jetzt wen stimmlich geklont hatte: wer
ist jetzt das merkel, wer ist schröders gerd, nech, wer macht den
stotter-stoiber - äh wunder, -äh wunderbär, äh äh
barrr. hier trafen hochkarätige kabarett-veteranen und noch unverheiztes
medien-terroristisches material aufeinander. <p>
für einen gastauftritt war sich - trotz aller /scheibenwischer/-zankereien
- auch dieter hildebrand [erfinder des wunderbaren
begriffes medienunterstützter hausfriedensbruch]
nicht zu schade, freilich konnte [und wollte] er sich eine zynische
randnotiz zur absetzung seiner sendung /notizen aus der provinz/
1979 durch zdf-intendant dieter stolte, der ihm für das wahljahr
´80 per dienstanweisung eine /denkpause/
verordnet hatte, nicht verkneifen. <p> bruno jonas, aber zumindest mathias
richling blieben jedoch schmerzlich vermißt. würde man
dann noch volker
pispers und wilfried
schmickler hinzunehmen, das zdf hätte die kabarettive neutronenbombe
im programm: die die nicht sowieso am schneidenden zynismus ersticken,
werden sich totlachen. die bestuhlung bleibt unzerstört. <p> wie aus den politischen belanglosigkeiten
ein für 45 minuten unterhaltsames kabarettstückchen mit so
manchem zynisch-satirischen peitschenhieb zaubern kann, versetzt mich
immer wieder in erstaunen, in entzücken und hat darüber hinaus
meinen grossen respekt. auf der anderen seite konnten wir natürlich
selten sooft und so herzlich über unsere volks/ver/treter
lachen, wie dieser tage. <p> ---------------------------------------------------------------------------------------------
[14/01/2007]<br> endlich.
gestern war nach anderhalb jahren proberei die theater-premiere des
stücks /hexenjagt/
von arthur
miller bei dem ich in der theatergruppe /szenenwechsel/
e.v.-in-spe den gerichtsschreiber cheever
gebe.<br>
ich muss schon sagen, dass es ein beeindruckendes und erhebendes gefühl
ist, vor gut 150 leuten [eigentlich bietet
die studiobühne münster nur 130 sitzplätze]
- nicht wenige davon freunde - zu stehen und zu versuchen einigermassen
glaubwürdig eine figur zu mimen. wenngleich meine rolle auch eher
mickrig zu bezeichnen ist, hat es mir doch recht ordentlich spass gemacht.
sogar so viel, dass ich mir überlege, ob ich es nicht weiter machen
soll. es ist aber eben ein nicht zu unterschätzender zeitfaktor.<br>
von der abgelieferten vorstellung waren die meisten ehrlich begeistert.
sogar die lokalpresse fand sich ein, um über das stück zu
[berichten] - und fand
lobende worte. alle weiteren vorstellungen
beginnen sich mit reservierungen
zu füllen. einen teaser gibt's [hier]
in meinem youtube-profil.
<p> ----------------------------------------------------------------------------------------------
[11/01/2007]<br> machmal passiert einem auch nochmal was
einzigartiges. und mit fahrrädern habe ich auch schon so manches
unikum erlebt, aber gestern wurde ich wieder einmal belehrt, dass auch
profanes radfahren a) noch überraschungen bereithalten kann und
b) doch immer noch zu den risikounternehmungen gehört.<br> als
ich so mit den üblichen 25 km/h in die steinfurter strasse abbog,
bemerkte ich doch eine gewisse schwammigkeit im fahrverhalten meines
zweirades. für einen kurzen moment wähnte ich die beiden ortlieb-packtaschen
als übel dieser schlappen fahrperformance. aber eben nur für
einen kurzen moment. innerhalb der nächsten millisekunde lag ich
nämlich der länge nach auf der steinfurter strasse. übrigens
fast genau dort, wo ich mir vor gut drei jahren beim sonntäglichen
brötchenholen das rechte handgelenk gebrochen hatte
[s.o.].<br>
im trüben dämmerlicht des abendlichen münsteraner nieselregens
traute ich meinen augen kaum: der rahmen meines fünf jahre alten,
schönen gudereit-fantasy-plus-rades
war an den schweissnähten des gabelschafts entzwei gebrochen; mein
fahrrad bestand nun aus zwei teilen [s. bild
links]. wohlgemerkt es ist kein klapprad.<br>
während ich mir noch verwundert die augen rieb, zückten schon
umstehende passanten ihre fotohandys, wahrscheinlich um das drama für
/ups - die panne-show/
o.ä. festzuhalten.<br>
ich hingegen brauchte nun einen abschleppservice und telefonierte mit
meiner liebsten
zuhause, ob sie denn mich und mein fahrrad abholen könne. sie fragte:
/geht das denn in mein auto?/
ich antwortete: /jetzt ja./<br>
als ich heute morgen bei meinem
favorisierten gudereit-fachhändler mit meinem zweiteiler vorstellig
wurde, versicherte mir auch dieser kopschüttelnd, er habe sowas
bisher auch noch nicht gesehen. jetzt wird bei gudereit geklärt,
wie bei diesem garantiefall [5 jahre auf den rahmen] verfahren wird.
ich bin gespannt. montag gibt's bescheid. ich berichte mal wie's ausgegangen
ist. <p> merke,
wenn das schicksal scheisse zu verteilen hat, kann man sicher sein,
dass sie einem fingerdick auf's brot geschmiert wird: als ich mit meinem
recht neuen 200-euro-goodewind[sic!]-ersatzrad
zur arbeit fuhr, riss mir am aasee die kette [bild
links]. ich hab's gleich unabgeschlossen
dort stehen lassen und bin zu fuß zur arbeit.
<p> [update 15/01/07]
gehen sie nicht über los. ziehen sie kein neues fahrrad ein. gudereid
tauscht den rahmen aus und schickt das rad dann zurück. dauer der
aktion: unbekannt.
<p> ---------------------------------------------------------------------------------------------------
<p> [10/01/07]<br> habe heute noch einen schönen
von mir geschriebenen
artikel aus dem letzten jahrtausend ['99] gefunden. es dreht sich
um mp3-kompression. sehr interessant mit welchen krücken man sich
damals rumgeschlagen hat. inhaltlich natürlich inzwischen völlig
belanglos, aber man lese mal mit besonderem genuss den letzten satz.
waren das noch zeiten als ich noch 27 war. nostalgia rulez! <p> -------------------------------------------------------------------------------------------------- <p> [05/01/07]<br>
verdammt! schon wieder ein jahr vorbei
und ich habe hier auf dieser webseite wieder kaum was gebacken bekommen.
eigendlich hatte ich den festen vorsatz, viel, viel mehr zu schreiben.
einige texte liegen hier noch brach, die ideensammlung geht schon aus
den fugen. das letzte halbe Jahr habe ich viel mehr mit fotografieren,
mit posts in unzählichen dunklen foren des internets und auf youtube.com
verbracht. nein, ich plane keinen amoklauf.<br>
und natürlich nehmen der sport und die theater-proberei
eine menge zeit in anspruch. in pucto theater wird es nun auch am 13.01.
konkret: die premiere und fünf weitere aufführungen stehen
nun nach anderhalb jahren der überei an. länge des stücks
/hexenjagd/
2,5 stunden. zwar habe ich nur die sprechende statistenrolle des gerichtsschreibers
cheever,
aber dennoch bin ich natürlich als /reaktionspartner/
für die anderen darsteller wichtig.<br>
danach wird der donnerstag fest für's schreiben reserviert, habe
ich mir [mal wieder]
vorgenommen. <br>
und natürlich soll an dieser stelle der obligatorische neujahrsgruß
an alle besucher, die sich mehr oder minder versehentlich mit auf seite
verirrt haben.
<p>
<p> [älteres blog-gelaber: hier]
<p>
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</end>