<title>mp3-komprimierung für dummies </title>

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einführung
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die mp3-komprimierung ist eine sehr zukunftsträchtige technologie. ca. 1996 wurde vom frauenhofer institut für medienwissenschaften ein verfahren entwickelt, mit dem man audio-streams auf ein winziges maß bei gleichbleibender qualität vermindern könnte. eigentlich war diese innovation von dem vorhaben geprägt, über das relativ langsame internet, videobilder zusammen mit sound zu übertragen. damals hatten modem in der regel noch 14.400 baud (bit/s) und die Übertragung von 300 mb-videos zusammen mit 50 mb sound, dazu noch synchronisiert, war absolut illusorisch.
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mit der mpeg-technologier (video-kompression) ging es seit 1994 stetig berauf, aber an der soundübertragung haperte es noch. dann kam der audio-layer 1 (mp1) bis heute der audio layer 3 (mp3). das frauenhofer-institut verkaufte die programm-codes als lizenzen an xing (crossing). freeware-encoder, die diesen - evtl. abgewandelten - code verwendeten, wurden gerichtlich verboten, so daß freeware-encoder bis zu 8 mal langsamer sind.
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auch die verbreitung von mp3-files wurde vorwiegend aus urheberrechlichen gründen verboten. im internet gibt es jedoch gigantische archive (www.2look4.com, www.audiofind.com, www.netmusic.com) von wo aus jeder internetnutzer mit annähernd guten übetragungsraten (56.000 baut aufwärts) mp3-files runterladen kann, selbst aktuellste alben stehen meist am nächsten tag im netz zum "direct download". natürlich muß man sie gezielt suchen, denn es ist illegal sie zu verbreiten, jedoch nicht sie zu besitzen.
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lange schon arbeitet man daran, die mp3 unabhängig vom computer benutzen zu können, ähnlich einem walkman. führende firmen (sony, yamaha) usw. entwickeln an einem potablem mp3-player rum, konnten aber kaum etwas erreichen. der mp3-rio 3000-player (www.diamondmm.com) scheint die erste und bisher beste alternative zu sein. er kostet allerdings ca. 400 dm und speichert nur 10 lieder. speichererweiterungen werden über die grenzen der usa heraus nicht verkauft, so daß man per parallelport-t-schnittstelle lediglich 60 min musik in den ram des gerätes laden kann. im vergleich zu einer mini-disc, die 100 min (30 titel als cdda = cd-ähnliche tracks) faßt, ist eine cd mit ca. 650 mb und mp3-komprimierung (~ 180 3-4 min-musikstücke) ein gigantischer sprung nach vorne. dvd-player verwenden schon die mpeg-streams zur darstellung von sound und video, so daß auf 3 gb schon ein ganzer film (180 min) mit 3 sprach-synchronisationen (plus untertitel) und digital–surround-sound untergebracht werden kann. durchs internet sind live-streams noch immer nur spärlich möglich, aber die innovation (t.b. alds mit 10 mbit/s) schreitet voran ...
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übersicht
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- tracks von cd ziehen (audiograbbing)
- freie waves-files über den line-in der soundkarte erstellen
- mp3-kompression mit hilfe von encodern
- mit decodern mp3s abspielen
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nachdem du deinen rechner eingeschaltet hast und windows 98 brav gestartet ist, gibt es zwei wege, sounds in form einer wave-datei zu erzeugen:
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du möchtest von einer cd ein lied runterziehen, dazu benötist du einen audiograbber (siehe punkt 1).
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b) du möchtest aus dem radio oder vom fernseher, vom mikrofon über den audio-/mikroeingang deiner soundkarte aufnehmen. dazu brauchst du ein programm wie wavelab, ein soundprogramm. siehe punkt 2
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1. audiograbbing - cd-tracks auf die platte kopieren
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um von einer cd die tracks runterzuziehen, benötigst du einen sogn. audiograbber (to grab = greifen). windac ab der version 1.3 ist dazu geeignet. du legst die cd ein, hast dich auch schon entschieden, welche titel du grabben möchtest und wartest ein paar sekunden (anfahren der cd).
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dann rufst du windac auf und erhältst nach dem einlesen der cd-tracks (automatisch) die liste aller auf der cd befindlichen lieder (vorsicht mit versteckten tracks - stimmt die anzahl der auf dem cover angegebenen tracks mit der anzahl angezeigter tracks überein?).
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du behäkelst alle tracks, die du haben möchtest. unter "preferences" steht irgendwo ein ort (location), wo diese tracks gespeichert werden sollen. dort solltest du c.\sounds\waves\ stehen haben, denn dort werden die fertigen tracks abgelegt.
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nachdem du alle gewünschten tracks auf der platte eingelagert hast, hat windac seine schuldigkeit getan, windac kann gehen. weiter mit punkt 3.
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2. wavefiles mit wavelab erzeugen und editieren.
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wenn du vom audio-eingang (audio-in) deiner soundkarte oder vom mikroeingang (micro) etwas aufzeichnen willst, mußt du wavelab benutzen. wavelab ist ein profi-sound-editor mit 1,8 millionen funktionen. er setzt änderungen sehr schnell um und unterstützt die direkt-sound-wiedergabe (direct-sound im direct x 6.0-paket). es schneidet die sounds nicht wirklich um, sondern merkt sich einfach nur die änderungen, die du gemacht hast und setzt sie erst beim speichern endgültig um, solange ist ein rückschritt immer möglich.
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bevor du beginnst, solltest du checken ob der line-in auch aktiviert ist. der kleine gelbe lautsprecher in der task-bar von win 98, unten rechts bei der uhr, öffnet beim doppelklick ein /einstellungen/-menü. im menu unter /eigenschaften/ findest du hier /erweiterte eigenschaften/. hier unterscheidet man nochmals über /aufnahme/ und /wiedergabe/. unter aufnahme kann nur ein /gerät/ gewählt werden, für dich logischerweise der /line-in/. wolltest du jetzt ein kleine episode von einer cd aufnehmen, wofür ein grabbig nicht lohnt, müßtest du /cd/ wählen. für eine mikroaufnahme wählst du /micro/.
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nachdem du den eingang ausgewählt hast von der wavelab aufnehmen soll, ist alles bereit. unter anklicken des aufnahmebutton [roter kreis] öffnet sich ein menu, wo man noch ein paar einstellungen machen kann. u.a. kann man noch mal den eingangslevel etwas regulieren. um das zu beurteilen zu können, sollte der meter-peak aktiv sein [kästchen anhäkeln].
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drückst du nun /aufnahme/ wird logischerweise aufgenommen, was über den line-in reinkommt bis du /stop/ drückst. bewegt sich das meter nicht, ist es aus oder etwas falsch.
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du siehst jetzt den signalgang des aufgezeichneten stückes. das kannst du per plug-ins nach herzenslust editieren (verändern).
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du speicherst deine wave-datei im (pcm-)wave-format unter c:\#sounds\waves\ . du kannst es auch sonstwo speichern, wirst es aber dann wohl nie wiederfinden.
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weiter mit punkt 3.
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3. mp3-komprimierung / compilation - waves bei gleicher qualität in der größe reduzieren
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jetzt kommt der interessante teil. du möchtest aus *.wav-files *.mp3-files machen. dazu benötigt man einen mp3-encoder, um mp3-files auszulesen [anzuhören] einen mp3-decoder/player [wie winamp].
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was für ein kreu - der x-ing encodervon vorne: der xing-encoder komprimiert einen wavefile um 156% auf 1/10 bis 1/12 seiner ausgangsgröße, d.h. eine *.wav-datei, die vorher 10 mb groß ist kommt dann als mp3-file auf 1 mb und weniger. eine auflösung von 128 kbit/s [stream], bei 44.000 hz und 16 bit ist eine akzeptable geschichte, bei der die meisten leute keinen unterschied zur cd hören.
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du rufst also den xing-encoder auf (runder button in der quick-launch), wählst /new/, /audio/, /audio layer 3/, /128 kbit/. das programm fragt, welchen files es kodieren soll und zeigt dir einen ordner. wechsle ggf. nach c:\#sounds\waves\ , denn dort liegen alle deine tracks, *.wav-files. in "destination drive/folder" sollte c:\#sounds\mp3s\ stehen. mit "make a batch" [nicht /bitch/] gibst du einen stapelverarbeitung für alle wave-files in auftrag. mit /fertigstellen/ kommst du jetzt zurück auf das eingangsbild, wobei dein /job/ als /waiting/ eingetragen ist. wählst du jetzt /encode/ legt xing los. 17 tracks von 3-4 minuten brauchen ca. 20 minuten bis xing fertig ist. xing ist der schnellste encoder.<br>
die fertigen mp3-files findest du wo? na klar: in c:\#sounds\mp3s\ . von dort aus kannst du sie, nachdem du sie umbenannt hast [r. maustaste auf den file geklickt, umbennen], verschieben [r. maustaste, ausschneiden oder kopieren] oder kopieren. [in den zielordner wechseln, r. maustaste, einfügen] wohin du willst. schaff dir am besten einen ordner auf dem desktop oder so, wo du sie läßt. bleiben sie im ordner c:\#sounds\mp3s\ löscht du sie evtl. aus versehen.
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4. mp3s abspielen – der winamp-decoder

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wenn du jetzt einen mp3-file auf den geöffneten winamp-decoder ziehst wird er abgespielt. unter /preferences/ [unteren rechten bereich des winamp-players mit der rechten maustaste anklicken, /options/ und /preferences/ wählen]. wenn du die karte /setup/ aufschlägst, findest du unter /extentions/ alle file-formate, die von winamp unterstützt werden können. bis auf die endungen dat, wav und mpg sollten alle ausgewählt sein. <br>
winamp 1.0 - der player meines vertrauenswinamp ist der decoder mit der besten leistung und den meisten möglichkeiten [features und plug-ins].
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für den winamp-player gibt es a) plugins, die kleine musikgerichtete [meist visuelle] effekte abspielen und b) skins [häute], die einfach die puritanische oberfläche des players durch kleine überzieher verschönern. man kann sie auch selber machen.
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wenn du mp3´s tauschen möchtest, dann maile an triplex44@hotmail.com.
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©h.p. | 22/03/1999</author>