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high fidelity </title>

<start>/high fidelity/, zu deutsch: /hohe wiedergabetreue/. Was hier wiedergegeben wird, ist das leben von rob flemming aus seiner Sicht.
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Im verlauf des buches wird er sechsunddreißig und steht an der abbruchkante seines bisherigen lebens: seinem plattenladen ist abgewrackt, sein freundin laura hat ihn verlassen, und seine freunde sind so verschroben und vertickt wie er selbst.

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zeit für ein resumé, angefangen bei den /top-five/ der verendeten beziehungen in seinem verkorksten leben. überhaupt scheint sein ganzes dasein eine unendliche aneinanderreihung von /top-fives/ von irgendwas zu sein. So wirft rob ein blick zurück auf sein leben und wagt einen ziellosen neustart, der ihn nirgendwo hin führt. aussichtslos getrieben vom eigenen unvermögen und mit seinem hang zur tagträumerei, egozentrik und lethargie gibt es wenig festen halt auf seinem langweiligen karussell.
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w en oder was braucht er, um glücklich zu sein? wer braucht ihn, um glücklich zu sein? und mit dem neuen Liebhaber seiner ex-freundin laura kommen auch noch knirschende selbstzweifel, die über eine kurze, aber leidenschaftlose affäre notdürftig verdrängt werden können.
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g anz kritisch und mit viel - gelegentlich bis zum zynismus zugespitzter - ironie nimmt der sympathische, wenn auch ziemlich kautzige rob sich und seine umgebung unter die lupe. so bleibt es spannend ob und wenn ja, wie er das ruder noch rumreißen kann.
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dieses buch ist gleichermaßen amüsant für leute, die rob flemming beschreibt, so auch für jene, die wie rob flemming sind. <br>
zu letzteren zähle ich mich selbst und fühle mich viel zu oft wiedererkannt und ertappt. mit der umsetzung dieses Buches von nick hornby mit dem wunderbaren john cussack in der hauptrolle ist klar, daß hornby nicht nur einen ziemlich gute novelle abgeliefert hat, sondern auch eine exzellente drehbuchvorlage.
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rezension auf amazon.de

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©h.p. | 10/11/2000</author>